Außergewöhnliche Situationen erfordern manchmal außergewöhnliche Maßnahmen

09.06.2026

Jeden Tag Stau, Umwege und Zeitverlust: Die Sperrung der Nordbrücke trifft Niederkassel mit voller Wucht.

Pendlerinnen und Pendler stehen täglich auf überlasteten Straßen, während Ortsdurchfahrten an ihre Grenzen geraten. Doch ein Blick zurück zeigt: Für ähnliche Verkehrssituationen gab es bereits praktikable Übergangslösungen – mit tatkräftiger Unterstützung der Bundeswehr.

1993 wurde während der Sanierung der Bonner Kennedybrücke eine temporäre Rheinquerung durch die Pioniere der Bundeswehr eingerichtet, um den Verkehr während der Brückensperrung aufrechtzuerhalten. In nur zwei Monaten nutzten tausende Autos, Lkw, Radfahrer und Fußgänger dieses Angebot - ein Beispiel dafür, was in besonderen Situationen möglich sein kann.

Könnte eine zusätzliche temporäre Rheinquerung auch heute zur Entlastung beitragen? Und wäre dabei möglicherweise eine Unterstüzung durch die Bundeswehr ähnich wie 1993 denkbar? Genau diese Fragen stellen wir und deshalb soll geprüft werden:

  • Welche Voraussetzungen wären nötig?
  • Welche Behörden müssten beteiligt werden?
  • Welche Entlastung wäre für Mondorf, Rheidt und den Pendlerverkehr möglich?

Wichtig ist, dass wir nicht fordern, dass es genauso kommen muss, aber wir fordern die Prüfung davon, damit alle Möglichekiten in solch einer außergewöhnlichen Situation offen stehen.

(Quelle zur Fährverbindung 1993: https://www.kallboys.de/mondorfer-geschichten/116-wie-die-pioniere-die-faehre-zurueckbrachten)