Verkehrsversuch Ranzel: 80.000 Euro für die Tonne?

15.07.2026

Seit 6 Jahren beschäftigt sich die Politik intensiv mit der Verkerhssituation in Ranzel. Einstimmig hatten wir einen Verkehrsversuch beschlossen - auf Basis eines Gutachtens mit echten Zahlen und Daten.

Nun hat der Rat in der vergagnenen Sitzung entschieden, dass der Verkehrsversuch in Ranzel so abgeändert wird, dass er nicht mehr den Empfehlungen des Gutachters entspricht. Dies wurde gegen die Stimmen der CDU von SPD, WiN, Grüne und FDP durchgesetzt.

Dadruch ergeben sich folgenden Konsequenzen:

  • Der Versuch wird nie ausgewertet werden können: Daher es wurden rund 80.000 Euro investiert, um am Ende keine belastbaren Erkenntnisse zu haben
  • Es wird der Anreiz geschaffen, dass sich der Durchgangsverkehs weiter erhöhen wird
  • Die gelöste Problemstelle ist nun wieder vorhanden, wodurch der Unfallschwerpunkt an der Berliner Straße/Porzer Straße wieder vorhanden ist und die erhöhte Geschwindigkeit der Verkehrs an der Drei-Linden-Schule wieder Realtät sein wird

Der Vorschlag, den wir als CDU-Fraktion mit einem Änderungsantrag in den Rat eingebarcht haben, dass wir:

  • den Verkehrsversuch fortführen und Zahlen & Daten jetzt zu erheben,
  • eine Bürgerversammlung zusammen mit dem Gutachter durchzuführen,
  • und dann anschließend eine vorgezogene Entscheidung im Fachausschuss am 08. September durchführen,

wurde abgelehnt.

Deshalb sagen wir ganz klar,: Wer eine faktenbasierte Entscheidung fordert und sie dann verhindert, bevor die Fakten vorliegen, handelt nicht im Sinne der Bürgerinnen und Bürger von Niederkassel.